Schweizer Wein: Land der Kontraste

Wein aus der Schweiz ist ebenso vielfältig und abwechslungsreich wie die Weinberge, aus denen er stammt. Die insgesamt sechs Anbauregionen haben alle ihren eigenen Reiz und ganz spezielle Vorzüge, was die klimatischen Bedingungen betrifft. Hier finden Sie exakt den Wein, den Sie schon immer gesucht haben.

Die Anbaugebiete für Schweizer Weine

Die offiziellen Weinregionen in der Schweiz werden unterteilt in die Kantone Wallis, Genf, Waadt, Tessin, das Drei-Seen-Land und die Deutschschweiz. Nachforschungen ergaben, dass im Kanton Wallis bereits um 700 v. Chr. Wein angebaut bzw. Reben kultiviert wurden. Der Kanton gilt als die grösste Weinanbauregion der Schweiz, aus der nahezu 40 Prozent aller Schweizer Weine stammen. Die klimatischen Bedingungen für den Weinbau entsprechen hier ungefähr denen von Bordeaux in Frankreich. Zu den hier beheimateten weissen Rebsorten gehören unter anderem Arvine, Amigne, Resi und Humagne Blanc. Die roten Rebsorten sind hier vertreten durch Cornalin (Landroter), Humagne Rouge GC und Durize. Waadt ist der zweitgrösste Kanton, was den Weinanbau betrifft. Dieser ist wiederum in die vier Weinbauregionen La Côte, Chablais, Lavaux und Nord Vaudois unterteilt. Besonders die Rebsorte Chasselas nimmt hier knapp 68 Prozent der insgesamt 3814 Hektar grossen Rebfläche in Anspruch.

Schweizer Weine: Qualität die sich auszahlt

Der grösste Teil von Schweizer Wein wird in der Schweiz selbst konsumiert. Gerade einmal ein bis zwei Prozent der hergestellten Qualitätsweine werden exportiert. So kommt es, dass die Nachfrage häufig grösser ist als das Angebot. Doch hat man erstmal einen edlen Wein aus den Schweizer Anbaugebieten ergattert, kann man sicher sein, in den Genuss echter Premiumqualität zu kommen. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Rahmenbedingungen für Qualität und Anbau im Allgemeinen in den letzten Jahren stark verschärft wurden. Bei original Schweizer Weinen handelt es sich in den meisten Fällen um einen recht leichten Wein, der häufig auch jung verkauft und getrunken wird.

Wein: Schweiz und die Rebsorten

Aktuell verfügt die Schweiz über ungefähr 200 Rebsorten, die auf einer Gesamtfläche von rund 15’000 Hektar angebaut werden. Trotz des stetigen Rückgangs der Anbaufläche für Schweizer Wein ist die internationale Nachfrage ungebrochen. Zusätzlich gibt es autochthone Rebsorten wie Rouge du Pays, Petite Arvine und Humagne Blanc neben neuen Züchtungen auf wesentlich kleineren Anbauflächen. Hierzu gehören die Weinsorten Garanoir, Gamaret und Diolinoir. Besonders bekannt und geschätzt sind bei Schweizer Wein die weissen Rebsorten Chasselas, Chardonnay, Müller-Thurgau oder Pinot Gris. Diese sind auch mit am weitesten verbreitet. Unter den roten Rebsorten werden in der Schweiz überwiegend Sorten wie Dôle, Pinot Noir, Merlot, Gamay und Garanoir angebaut.

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